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Teppich – NIEBEL*
*der mit der Mütze

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Großes Rätselraten – Ortsvorsteher befördert oder geflüchtet?

Hier der Link zu dem original Artikel aus der Zeitung Nr. 21 v. 22. Mai 2012

Wie man Andernach aktuell Nr. 21 v. 22. Mai 2012 in einem Bericht über die Feier des
goldenen Priesterjubiläums entnehmen konnte, feierte Pastor Strieber in der Miesen-
heimer St. Laurentius-Kirche die Heilige Messe (so die Bildunterschrift).

Richtigstellung: In der Keller St. Lubentius-Kirche feierte Pastor Strieder die Heilige Messe.

Mag die Verfrachtung für den Jubilar ein Lächeln wert gewesen, dürfte die politsche
Seite der Medaille von außerordentlicher Dramatik gekennzeichnet sein. Im Doppelpack
mit dem Gottesmann ist der Herr des Gottesackers gleich mit in den Abwanderungssog geraten.
Ein gewisses Verständnis kann man Herrn H., sollte er denn freiwillig diesen Karriereschritt vollzogen haben, kaum verwehren. Konnte er doch durch sehr behutsame und sparsame Aktivitäten im Luftkurblasenort nicht geringe Kraftreserven tanken, die unruhig darauf warten, zu Höherem freigesetzt zu werden. Zwar gab es in seiner bisherigen Amtszeit einige schwere Brocken zu bewältigen, was aber mehr den bürdevollen logistischen Bereich betraf.

Hat er doch mit seinem ständigen Begleitgrinsen Wackesse als urkreatives Gestaltungsmittel an den Ortseingängen aufstellen lassen.
So wird er denn an seiner neuen Wirkungsstätte die Umlegung von Eigennutzflächen für
sich als christlicher Daseinbewältigung im politischen Rahmen vorrangige Bedeutung zumessen.
Denkbar dürfte aber auch die Möglichkeit der Landflucht des Herrn H. (mit Flüchtingsaus-
weis C wie Christmensch sein). Die Felder des Richard Kimble werden auch dort bestellt.
Der Feldweg zur Flucht könnte so eine letzte Hoffnung auf neue Dimensionen im Bereich
der Krume zu sein. „Die Flucht ist die Grenze“, meinte schon Bauer Heinrich, als er sich
das Parzellenland besah.
Nicht völlig zu widerlegen ist auch die These, dass man H. vom Hof der Gemarkung
„Nest Kell“ schlichtweg und in ungetrübter Gnadenlosigkeit verjagte. Dieses nachvoll-
ziehbar angemessene und verständliche Verhalten wurde augenscheinlich zumindest
in der gewohnt offenen Art der Keller hinter verschlossenen Türen erörtert.
Dennoch scheint diese Art Fruchtwechsel ein Geheimnis zu bleiben wie jenes vom
Ochsen, der vom Weiterleben befreit wurde oder wie Teile des Pöntertales dem Natur-
schutz entkamen.
Es schließt sich der Kreis: Der Himmelsmann hat sein Mysterium – das Erdmännchen
auch.

——-

Redaktion Andernach aktuell:

Das hätte nicht passieren dürfen

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Bestseller

Angela Merkel

>Im Sinkflug wirft man Ballast ab<
oder
>Von Merz bis Röttgen<

Dazu bemerkt die „Hämische Allgemeine“ auf ihrer Schlag-Seite:

„Die Erziehungsprinzipien jenes Ziehvaters aus Oggersheim setzt Mutti konsequent und brillant um. Kein Klitschko kommt mit solch infinitesimaler Vorbereitung seiner Schläge
aus.
Da lassen zunächst bürgerliches Mienenspiel und Haupthaar christliche Friedfertigkeit vermuten, doch nun schnellt schon unvermittelt die Rechte (was auch sonst!) aus dem 3-bis 4-Knopf-Sakko.
Mit dem Siegerlächeln der Europhorie und freundlicher Gnadenlosigkeit beugt sich Mutti
über die krachend Gefallenen mit der letzten Verbal-Ölung: „Da biste platt, wa!?“
Und schwebt mit Schneepflugfußstellung eiskalt ab.“

Überlesenswert!

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Kein Unterschied

Da hat also Bin Laden jahrelang ganz ruhig in Abbottabad vor sich hingelebt. Und wurde auch nicht gesehen. Gibt´s denn da kein Einwohnermeldeamt?
In Andernach gibt´s eins. Aber da konnte man einen hier wohnenden Akademiemalerfürsten nicht ausmachen. Und gesehen wurde er auch nicht.

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Fukushima II

Nun ist die Atomkatastrophe von Japan bereits 2 Wochen alt, 4 Reaktorblöcke sind de facto zerstört. Zaghaft spricht man von einer “zeitweisen” Kernschmelze; die Radioaktivität ist bereits auf das millionenfache gestiegen. Ach so  –  Plutonium hat man jetzt auch gefunden (ausserhalb des Reaktors).

Die Katastrophe ist so gigantisch und vielschichtig, dass man gar nicht weiss, wo man anfangen soll. Beginnen wir mit der technischen Seite. Die Spaltungsprozesse beginnen immer mehr ihr Eigenleben zu offenbaren; die Kernschmelze nimmt ihren Lauf. Selbst der Betreiber Tepco spricht nun davon, dass die Probleme noch Monate und Jahre dauern werden. Das mag den Normalbürger bereits beunruhigen; aber die Wirklichkeit ist, dass wir es hier mit einem Problem zu tun haben, dass uns Jahrzehnte, Jahrhunderte und noch länger beschäftigen wird, bzw. unsere Nachkommen.

Was noch schlimmer ist, ist die Art und Weise, wie in Japan mit der Katastrophe umgegangen wird. Bei uns hätte man vermutlich einen Krisenstab bei der Regierung eingerrichtet, wo Militär, Reaktorsicherheitskommission, Betreiber und wer sonst noch zusammensitzen. Wieso hat man nicht vor 2 Wochen dem Militär gesagt, in 12 Stunden muss im Reaktor Wasser sein; Punkt, Aus, Ende.

Das Unglaubliche besteht darin, dass man die Federführung und die Verantwortlichkeit bei Tepco belässt. Angefangen vom Personal, über die Aktivitäten, bis hin zu den Messungen. Hierin drückt sich ein naives Vertrauen in die gewohnten Abläufe und Hierarchien aus, dass es einem Angst und Bange werden lässt. Vielleicht ist es auch eine gewisse Furcht der Regierung vor Tepco. Worin könnte diese Furcht begründet sein?

Tepco (Tokyo Electric Power Company) ist ein japanischer Monopolist, der selbst EON, RWE und Konsorten bezüglich seiner Marktmacht, als Weisenknaben erscheinen läßt. Tepco ist ein Sammelbecken und Endlager für ausgediente Politiker, so wie Wolfgang Clement (SPD) jetzt von RWE gefüttert wird.  (Zur Erinnerung: Im August 2010 positionierte sich Clement als einer von 40 prominenten Unterzeichnern des energiepolitischen Appells, einer Lobbyinitiative der vier großen Stromkonzerne um die Laufzeitverlängerung deutscher AKW´s voranzubringen.) Die massive Verflechtung zwischen Industrie und Wirtschaft ist eine Besonderheit Japans. Als ich Ende der 70er Volkswirtschaft studierte, wurde das MITI (Japans Ministerium für Internationalen Handel und Industrie) zum Forschungsgegenstand westlicher Ökonomen hochstilisiert und als Wunderwaffe in Japans wirtschaftlichem Eroberungsfeldzug ausgemacht. Auch bei deutschlands Neoliberalen wollte man so etwas “nachbauen”. De facto handelt es sich um ein staatskapitalistisches Steuerungsinstrument, wie es bezeichnenderweise derzeit in China praktiziert wird. Wie auch immer, der Erfolg des MITI( MITI – Wikipedia ), bzw. seines Nachfolgeministeriums verblasst; der Filz ist allerdings geblieben. Vermutlich ist dies auch die Erklärung dafür, wieso Tepco seit mehr als 25 Jahren regelmäßig und systematisch Betriebsdaten, Messdaten und Störfallberichte zu den AKW´s ungestraft gefälscht hat und dies wohl auch weiterhin tut. Ja, Ihr armen japanischen Bürger, hier habt Ihr es mit einem technologischen und kapitalistischen Monster zu tun, dass gerade dabei ist, Euch aufzufressen. Es wird Zeit, dass Ihr Eure Samurai-Schwerte auspackt und den Kampf aufnehmt.

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Tierliebe

Brüderle versucht verzweifelt die Katze, die er aus dem Sack gelassen hat, wieder einzufangen.

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